
Als 1984 das Pfarrwidum in Stams umgebaut wurde, entschloss sich der Pfarrgemeinderat eine Hoangartstube für ältere Menschen einzurichten. Die Idee kam bei den SeniorenInnen sofort gut an. Seither finden sich alle zwei Wochen am Dienstag Nachmittag rund 25 „Gemeinschaftshungrige“ ein, um gemeinsame Stunden mit Kartenspiel und Gesprächen zu erleben. Der alljährliche Ausflug zu Sommerbeginn stellt sicherlich den Höhepunkt des „Stubenjahres“ dar.
Die Hoangartstube wurde zu Beginn von Ludmilla Mangweth geleitet und von ihr, gemeinsam mit einer Hand voll Stamserinnen, wurden die Besucher mit Kaffee und Kuchen oder Jause versorgt. Nach 10 Jahren der ehrenamtlichen Tätigkeit legte sie ihr Amt zurück und die Betreuung der SeniorenInnen wurde 1992 im Pfarrgemeinderat neu strukturiert. Seit diesem Jahre arbeiten ca. 40 Stamserinnen nach einem gut organisierten System freiwillig und unentgeltlich als Kuchenbäckerinnen oder Serviererinnen. Durch diese große Anzahl an Helferinnen ist jeder Einzelne nicht so häufig im Einsatz, die Belastung hält sich in Grenzen und den SeniorenInnen gefällt die abwechslungsreiche Betreuung. Von 1992 bis 2002 wurde die Hoangartstube von Elfriede Mader geführt, seit Herbst 2002 hat die Leitung Christine Mangweth übernommen.

Die Hoangartstube ist ein gutes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement in einem Dorf gelingen kann. Diese Einrichtung zum Wohle der älteren MitbürgerInnen kommt im laufenden Betrieb ohne finanzielle Unterstützung von außen aus und stellt einen wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Dorfgemeinschaft dar.
Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen bei der Hoangartstube vorbeizuschauen: ab Dienstag, 11. September 2007, alle 2 Wochen, jeweils von 14-17 Uhr im Widum. (wenn am Dienstag Feiertag ist oder ein Begräbnis stattfindet, wird die Stube auf Mittwoch verschoben)
Kontakt
Christine Mangweth
05263/ 6808
